Kleinere Betriebe und die digitale Welt

Gekommen, um zu bleiben?

Videokonferenzen wurden aller spätestens mit Beginn der Corona-Krise zu einem fixen Bestandteil unserer Arbeitswelt. Doch wird das auch so bleiben, wenn COVID-19 uns nicht mehr im Würgegriff hat?

Für die großen Unternehmen scheint die Umstellung auf Home Office also kein großes Problem gewesen zu sein. Wenn es um Digitalisierung geht, fallen aber gelegentlich die Klein- und Mittelbetriebe durch den Rost – oder etwa nicht? Die Geschäftsführer von Factor Innsbruck, einer Markenagentur mit rund 40 Mitarbeitern, können das jedenfalls nicht bestätigen: „Ganz im Gegenteil – wir Klein- und Mittelunternehmen sind viel schneller und flexibler als die ‚Großen‘. Bis so ein Tanker einmal gedreht hat, sind wir in unseren Schnellbooten schon auf neuem Kurs“, meinen Mario Eckmaier, Axel Prey und Matthias Lechner.

Totale Umstellung

Sowohl in der internen Kommunikation als auch für Kundengespräche wurde bei Factor Innsbruck auf Videokonferenzen umgestellt. Zuerst habe man sich zwar daran gewöhnen müssen, weniger direkten und mehr virtuellen Kontakt untereinander zu haben, es sei aber erstaunlich gewesen, wie schnell das von den Mitarbeitern und den Kunden angenommen wurde, so die Geschäftsführer. Die Resonanz aller Beteiligten sei durchwegs positiv gewesen und die Online-Absprachen würden sich durch besondere Effizienz auszeichnen, so die drei Partner.

Neue Normalität

Den Blick in die Zukunft gerichtet, meint das Trio einhellig: „Home Office und Videokonferenzen werden den Arbeitsalltag nachhaltig verändern, werden zum so oft zitierten ‚neuen Normal‘ werden.“ Dass der persönliche Kontakt aber nicht auf der Strecke bleiben darf, darin scheinen sich alle Unternehmer mehr oder weniger einig zu sein und so betonen das auch Eckmaier, Frey und Lechner.

 

Mario Eckmaier, Axel Prey und Matthias Lechner Geschäftsführer Factor Innsbruck
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