Foto: 3CON

Die Expansion des Automobil-Produktionsanlagenentwicklers 3CON, am Hauptsitz in Ebbs, befindet sich in der finalen Phase. Mit Ende des Jahres wird der beträchtliche Zubau abgeschlossen sein und den aktuell 400 Mitarbeitenden stehen 20.000 Quadratmeter an neuer Gebäudefläche zur Verfügung. Neben einem hochmodernen Logistikzentrum, dem klimatisierten CNC-Fertigungszentrum, einem eigenen Kommissionier-Bereich für Kunden, topmodernen Büros, einer einzigartigen Betriebsgastronomie und einer beeindruckenden Montagehalle, wurde bei diesem Bauvorhaben das Augenmerk auf die Versorgung mittels erneuerbarer Energien gelegt.

Grundwasser-Wärmepumpe zum Heizen und Kühlen

Das gesamte, neue Gebäude wird mit einer 570 kW starken Grundwasser-Wärmepumpenkaskade und entsprechenden Lüftungsgeräten beheizt sowie gekühlt. Die Entnahmemenge aus dem 15 Meter tiefen Grundwasserbrunnen beträgt 79.000 l/h. Durch die Wärmepumpenanlage werden, im Vergleich zu konventionellen Heizsystemen, Emissionen von circa 195.000 kg CO2 pro Jahr eingespart.

Über die Brunnenkühlung wird (im Vergleich zu einer elektrisch betriebenen Kälteanlage) eine Emissionseinsparung von circa 50.000 kg CO2 pro Jahr ermöglicht. "Für uns ist es wichtig, ein Heizsystem einzusetzen, das mit unseren Erweiterungen mitwachsen kann und sich gut in die bestehende Haustechnik integrieren lässt", betont 3CON-Geschäftsführer Hannes Auer.

Sonnenstrom vom Dach

Aktuell verbraucht die Firma 3CON 1,2 Millionen kWh Strom jährlich. Über eine Optimierung der Stromversorgung hat sich das Unternehmen in der frühen Planungsphase des Neubaus intensivste Gedanken gemacht. Schlussendlich entschied man sich für die Installation einer eigenen Photovoltaikanlage, deren Module mit einer Fläche von 2.700 Quadratmetern am Dach der Montagehallen platziert sind.

Photovoltaikanlagen im gewerblichen Bereich werden immer interessanter, da der selbst produzierte Strom untertags sofort verbraucht werden kann. Die 3CON-Photovoltaikanlage hat eine Leistung von 500 kWp und deckt damit circa 50 Prozent des Strombedarfs des Ebbser Familienunternehmens ab. Die beträchtliche CO2-Einsparung durch den Sonnenstrom vom Dach beträgt rund 318.000 Kilogramm pro Jahr.

FUTUREPROOF SOLUTIONS

3CON zählt zu den Weltmarktführern im Bereich Entwicklung und Fertigung von hochmodernen Interieur-Produktionsanlagen für die Automobilindustrie. Das 3CON-Leitmotiv "FUTUREPROOF SOLUTIONS for Automotive Interior" ist nicht nur ein Leistungsversprechen an die 3CON-Kunden - zukunftssicheres Denken, Planen und Handeln sind eine gesamtheitlich gelebte Philosophie des Unternehmens in allen Bereichen. Bei der Umsetzung des Bauvorhabens wurde deshalb auf den Einsatz innovativer und umweltschonender Elemente größter Wert gelegt. 

"Neben der Wirtschaftlichkeit war auch der ökologische und nachhaltige Gedanke ausschlaggebend für die Entscheidung, auf die Green Energy von Photovoltaik und Wärmepumpe zu setzen. Bis 2025 wollen wir am Standort Ebbs eine CO2-neutrale Produktion erreichen", berichtet 3CON-CEO Hannes Auer.

Ist es draußen warm, herrscht reger Betrieb auf der 400 m2 Bürologgia der Tirolia Spedition in Ebbs. Denn dann wechseln viele der 80 Mitarbeiter an einen der 30 vollwertigen Arbeitsplätze an der frischen Luft. Seit 18. Mai arbeiten die Teams der Spedition nach 9 Wochen Homeoffice wieder in ihrem Büro. Knapp 6 Mio. Euro hat das Unternehmen in dieses neue 2.000 m2 Wohlfühlgebäude investiert. Erst letzten Dezember ging es in Betrieb.

 Ins Freie wechseln ist einfach: am Computer drinnen abmelden, rausgehen, draußen anmelden. Fertig: Alle Anrufe und Nachrichten laufen nun zum Platz auf der Bürologgia. Und wie ist das draußen mit Sonne, Regen und Wind? Kein Problem, sagen die Mitarbeiter. Intelligente Planung, automatische gesteuerte Schutz-Paneele und -Blenden sorgen dafür, dass an den Arbeitsplätzen nur ein sanfter Windhauch spürbar ist, die Sonne nie den Monitor blendet und auch bei Regen kein Tropfen am Tisch landet.

Frische Frachtgeschäfte aus Europas erstem Freiluftbüro

Die einzigartige Idee, Büro-Arbeitsplätze an der frischen Luft zu bauen, scheint nach den ersten Wochen im Praxiseinsatz ein voller Erfolg zu werden. Darüber freut sich besonders Eigentümer und Geschäftsführer Michael Lukasser: „Mir ist einfach wichtig, dass sich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Arbeit rundum wohl fühlen. Wie sonst soll man gute Leistungen bringen? Dafür investieren wir gerne mehr Geld.“

Eine Einstellung die der Arbeitsmediziner der Ebbser Spedition, Dr. Bernd Michlmayr, sehr begrüßt: „Das physische und psychische Wohlergehen der Mitarbeitenden genießt bei Tirolia einen außergewöhnlich hohen Stellenwert.“ Das einzigartige Freiluftbüro sei dabei nur eine Facette. Denn das ganze Gebäude sei ein Wohlfühlraum, der für langfristig gesundes Arbeiten in allen Aspekten Maßstäbe setze. “Ob großzügige Abstände, Tageslicht-Kuppeln, erstklassige Schalldämmung, 1a Lüftung, begrünte Wände, Computerarbeitsplätze mit neuesten, entspiegelten und großen Monitoren, ergonomischen Tastaturen, höhenverstellbaren Tischen, Steharbeitsplätze und eben das Freiluftbüro … so wünscht man sich als Arbeitsmediziner ein Büro.“

20 der 30 Freiluft-Schreibtische sind an schönen Nachmittagen im Schnitt belegt. Dispo-Fachleute tippen Sendungsdaten ein, telefonieren mit Kunden und Frächtern in ganz Europa, besprechen sich mit Kolleginnen und Kollegen. Und genießen dabei den Gesang der Vögel und den leichten Windzug um die Nase. Alle sind sich einig: Die frische Luft macht den Kopf einfach freier.

Quelle und Fotonachweis: Tirolia

Laut neuesten Informationen werden E-Bikes und Transporträder mehr unterstützt als bisher. Das Umweltministerium teilt mit, dass es gemeinsam mit dem Einzelhandel machbar wäre, die Räder mit fast den doppelten Beträgen zu fördern als wie bisher. Damit will man die Menschen für die so genannten „Job-Räder“ animieren und die E-Bikes ein wenig attraktiver machen. Nicht nur Betriebe werden gefördert. Auch Einzelpersonen dürfen einen kleinen Bonus entgegennehmen.

Achtung:

Für die Förderung müssen mindestens fünf E-Bikes oder Transporträder mit einem Ladegewicht von > 80kg gekauft werden.

Für Gebäude, die vor dem Jahr 2000 erbaut wurden, können sich die Eigentümer bei einem Bau von überdachten Fahrradabstellplätzen eine Förderung von € 400,00 holen. Abstellplätze mit Ladestation für E-Bikes werden mit € 700,00 gefördert.

Die Förderanträge können unter www.umweltfoerderung.at eingereicht werden.

Autor: Mag. (FH) Daniel Nöbauer, www.fidas.at/innsbruck

Fotonachweis: @shutterstock_1316331548

Als erstes nach dem Ende der Ausgangsbeschränkung habe ich:

Familienmitglieder, Freunde und Kunden besucht.

Am meisten beschäftigt mich (als Unternehmer) aktuell:

wie wir unseren Kunden trotz der Krise weiterhin beste Zufriedenheit liefern können.

Als Familienunternehmen bedeutet die Krise für uns:

rasch reagieren, sich auf seine Werte besinnen und auf einem starken Fundament stehen.

Uns betrifft die aktuelle Situation besonders/weniger, weil:

Umsätze aus dem Eventservice (Vermietung von mobilen Sanitärsystemen) und der Entsorgung von Abfällen aus der Gastronomie und Hotellerie zur Gänze weggebrochen sind.

Die aktuelle Situation zeigt:

dass Innovationen und schnelle Reaktionsfähigkeit enorm wichtig sind.

Im Hinblick auf unsere Mitarbeiter ist es uns wichtig, dass:

sich niemand Sorgen um seinen Arbeitsplatz machen muss.

Nach der überstandenen Krise werden wir unser Geschäftsmodell:

wie auch schon vor und während der Krise ständig nach den Kundenbedürfnissen ausrichten.

Unsere besondere Stärke ist aktuell:

dass wir als Team auftreten und jeder weiß, wie er sein Bestes einbringen kann.

Der Standort Tirol bedeutet für uns:

Heimat, Verbundenheit und Zukunft.

Am meisten beeindruckt in der Krisensituation hat mich:

wie stark jeder einzelne unserer Mitarbeiter mitgeholfen hat. Rohstoffe und ihre Wiederaufbereitung sind: in Zukunft noch gefragter. Ein wesentlicher Beitrag für die Generationen von morgen.

Hygienemaßnahmen werden in Zukunft:

An Bedeutung und Stellenwert gewinnen.

Zur Person:

Aktuell steht Matthias Zitterbart vor allem mit einer innovativen Idee im Rampenlicht: Umgerüstete Schneekanonen setzten er und seine Mitarbeiter ein, um großflächig Gebäude zu desinfizieren. Die Expertise dafür bringt er mit. Er ist mit dem von seinem Großvater gegründeten Entsorgungs- und Sanierungsunternehmen DAKA groß geworden und hat die Branche sozusagen von der Pieke auf kennengelernt. Inzwischen leitet Zitterbart als Geschäftsführer das Subunternehmen DAKA Schadenssanierung. Neben seiner führenden Rolle im Familienunternehmen ist er auch politisch als Sportstadtrat der Gemeinde Schwaz tätig und engagiert sich in sozialen Projekten.